29.05.2026 – Barcelona
Auch am letzten Tag hieß es erst einmal ausschlafen – zumindest nach unseren Maßstäben. Bis 07:45 Uhr schlummerten wir, bevor wir uns fertig machten und um 08:15 Uhr zum Frühstück in den Yacht Club gingen.
Dort genossen wir ein ausgiebiges Frühstück unter freiem Himmel. Zum Glück ergatterten wir noch einen schattigen Platz, denn bereits am Morgen zeigte das Thermometer schweißtreibende 27 Grad.
Bereits am Vorabend hatten wir bei einem Drink in der Ocean Bar spontan beschlossen, den letzten Tag ganz entspannt an Bord zu verbringen. Eine Entscheidung, die sich schnell als goldrichtig herausstellte.
Nach dem Frühstück ging es direkt in den Beach Club. Dort stand zunächst Baden im großen Pool auf dem Programm. Und kaum zu glauben: Wir hatten den Pool zunächst ganz für uns alleine. Danach wechselten wir in den Whirlpool im Innenbereich und anschließend in den Außen-Whirlpool. Auch dort waren wir fast allein unterwegs.
Natürlich durfte dabei auch Leas neue Lieblingsbeschäftigung nicht fehlen: Tauchübungen mit der „heiligen“ Taucherbrille.
Anschließend wollte Lea unbedingt wieder rutschen. Also machten wir uns auf den Weg zur großen Wasserrutsche „The Racer“. Auch dort war kaum etwas los. Zusammen mit nur einem weiteren Kind hatten wir die Anlage praktisch für uns allein.
Das Ergebnis: 11 Rutschfahrten am Stück.
Lea hatte riesigen Spaß und konnte gar nicht genug davon bekommen.
Danach ging es wieder zurück zu unserem Platz, wo wir gemeinsam Lego spielten, Mau Mau spielten und einfach die entspannte Atmosphäre genossen.
Anschließend stand die Kletterhalle auf dem Programm. Da heute Gästewechsel war und viele Passagiere Barcelona erkundeten, war auch dort erstaunlich wenig los.
Die hohen Klettertürme stellen für Lea nach zwei Wochen an Bord inzwischen kaum noch eine Herausforderung dar. Also ging es immer wieder nach oben und anschließend mit der schnellen Rutsche wieder hinunter.
Nach einigen Runden wechselte sie zum Ninja-Parcours. Und dort staunten wir nicht schlecht: Plötzlich hangelte sich Lea von Sack zu Sack und meisterte Hindernisse, die sie vor wenigen Tagen noch gar nicht versucht hätte.
Wir waren wirklich sprachlos, was sie auf einmal alles konnte.
Mega 👍🏼
Und dann passierte etwas besonders Schönes: Lea begann mit zwei anderen Kindern zu spielen. Gemeinsam erfanden sie ihre eigenen Geschichten rund um das Leben an Bord der AIDA und spielten verschiedene Szenen nach.
Es war einfach schön, ihnen dabei zuzusehen.
Zum Mittagessen ging es auf Leas ausdrücklichen Wunsch noch einmal kurz ins Fuego.
Danach wollten wir die verbleibende Zeit an Bord noch einmal richtig ausnutzen. Gemeinsam besuchten wir daher noch einmal alle großen Innen- und Außenpools und natürlich durften auch die Wasserrutschen nicht fehlen.
So verging der Nachmittag wie im Flug.
Gegen 16:00 Uhr gingen wir schließlich auf die Kabine. Dort wurde geduscht und anschließend mit dem Kofferpacken begonnen.
Lea war dabei kaum aus der Dusche herauszubekommen. Fast eine halbe Stunde verbrachte sie dort, sang, spielte und hatte offensichtlich riesigen Spaß. Mit einem besonders nachhaltigen Umgang mit Wasser hatte das zwar wenig zu tun – auch wenn es sich um aufbereitetes Meerwasser handelt – aber ihre Freude dabei war einfach zu groß, um sie früher herauszuholen.
Zum Auslaufen gingen wir anschließend noch einmal auf Deck 18 zur Pool Bar. Dort gönnten wir uns in aller Ruhe einen Aperol Spritz und lauschten ein letztes Mal der vertrauten Auslaufmusik.
Ein besonderer Moment, denn langsam wurde uns bewusst, dass sich unsere Reise dem Ende näherte.
Den Rest des Tages gibt es morgen wieder in einer Nachlese.



























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